Consorzio Amo Castellina in Chianti

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Die geschichtlichen Ursprünge von Castellina in Chianti lassen sich bis auf die Zeit der Etrusker zurückverfolgen: das Hügelgrab von Montecalvario und die Nekropole von Poggino sind noch heute sichtbare Zeugnisse einer etruskischen Ansiedlung, die ab dem 5. Jh. v. Chr. in der Gegend von Castellina in Chianti bestand.                                                                                                                            

Seit dem Mittelalter lag die Stadt zwischen Siena und Florenz im Zentrum wichtiger geschichtlicher Ereignisse: dank ihrer strategisch günstigen Lage wurde Castellina ein Vorposten der Stadt Florenz und Hauptort eines der drei Terzieri (Bezirke) der „Lega del Chianti“. Der im Zentrum der Kämpfe zwischen den Republiken Siena und Florenz gelegene Ort wurde mit der noch heute sichtbaren, sechseckigen Stadtmauer befestigt. Die Entstehung der „Comunità di Castellina in Chianti“ (Gemeinde), die bis heute die Faszination ihrer glorreichen Vergangenheit bewahrt, fällt mit dem Ende der „Lega del Chianti“ zusammen.

Mit Castellina in Chianti ist die Legende des Schwarzen Hahns (Gallo Nero) verbunden: zur Beendigung des Streits um das umstrittene Gebiet des Chianti beschlossen die Republiken Siena und Florenz, ein Wettrennen zwischen zwei Reitern auszutragen, das mit dem ersten Hahnenschrei beginnen sollte. Die Sieneser mästeten einen weißen Hahn, um ihn lauter krähen zu lassen, während die Florentiner einen schwarzen Hahn auswählten, den sie stattdessen hungern ließen. Der erschöpfte schwarze Hahn krähte vor Hunger bereits vor Sonnenaufgang so laut, dass sich der Florentiner Reiter in Marsch setzte und bis nach Fonterutoli bei Castellina in Chianti kam.